Wellness / Ernährung

Wellness bedeutet eine optimale Wohlfühlumgebung und eine artgerechte Ernährung!

Frida beim Fressen
Badetag

Badetag

Der Gesundheit zuliebe wird vor der Winterruhe der Kot durch einen Tierarzt untersucht. Damit sicherzugehen ist, das die Tiere auch Gesund in ihre Winterruhe gehen.

Ebenso werden unsere beiden Süßen regelmässig nach Parasiten abgesucht (Zecken...).

Wichtig ist eine ausreichende UV-Versorgung. In erster Linie durch die Sonne oder im Terrarium durch eine spezielle UV-Lampe.

Ein kleines Bade- und Trinkbecken deckt den nötigen Flüssigkeitsbedarf. Hiervon befindet sich eines im Frühbeet und zwei im Freigehege. Die Becken werden täglich gereinigt und mit frischen Wasser gefüllt.

Hygiene ist auch sonst groß geschrieben. Der Boden wird regelmässig von Kot befreit und einmal im Monat wird die oberste Schicht im Frühbeet getauscht.

Das Bodensubstrat besteht aus ungedüngter Gartenerde (alternativ :ein Gemisch aus Kokoshumus und Aussaaterde [Perlitefrei!] ))

Maulwurfhügel

Den besten Bodengrund liefert der Maulwurf. Gartenerde von ungedüngten Plätzen.

Ernährung

Damit ein artgerechte Ernährung und Haltung gewährleistet ist, sollte sich der Halter das ursprüngliche Umfeld in Griechenland vor Augen halten.

Nach einer ca. 4monatigen Winterruhe finden die Tiere im natürlichen Lebensraum frische, saftige Pflanzen. Der Sommer ist oftmals sehr heiss und es gibt nicht mehr so viel frisches Grün. Nun ist Heu der Favorit. Die Schildkröten suchen sich öfter ein schattiges Plätzchen und halten Siesta. Nach den heissen Sommertagen finden sich wieder öfter saftige Pflanzen.

Die Tage werden kürzer und kälter. Die Schildkröten nehmen weniger bis gar keine Nahrung mehr zu sich. Der Darm entleert sich. Sie verbuddeln sich und gehen in die Winterruhe über.

Um nochmals auf die Ernährung zurückzukommen:

Es sollte immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Sie trinken zwar nicht viel, aber der Flüssigkeitshaushalt sollte stimmen. Die wichtigste Nahrungsergänzung ist Kalzium. Dieses wird zusätzlich in Form von Sephia oder zerkleinerten Eierschalen bereitgestellt.

Die pflanzliche Ernährung ist wichtig, weil der Darm auf eine langsame Verwertung ausgelegt ist. Die Nahrung kann bis zu mehrere Tage im Darm verweilen. Deshalb ist ein hoher Rohfaseranteil im Futter von Vorteil.

“schnell verwertbare Nahrung” (Erdbeeren, Bananen...) sind in Kleinstmengen zwar möglich, können aber die Darmflora als Hauptbestandteil der Nahrung nachhaltig schädigen.

Ebenso ungeeignet sind Hundefutter, Fleisch, Ei, Milchprodukte ....

Der Eiweißgehalt ist zu hoch. Das Wachstum wird unnatürlich beschleunigt und ist schlicht ungeeignet.

Hier einige Beispiel artgerechter Ernährung:

Spitzwegerich

Spitzwegerich (auch Breitwegerich)

Gänseblümchen

Gänseblümchen

IAgrobs

Heupellets

Löwenzahn

Löwenzahn

Vogelmiere

Vogelmiere

ISephia

Sephia (Nahrungsergänzung)

Dieses sind nur einige Beispiele. Es gibt etliche geeignete Gräser und Wildkräuter! Futtertips finden sich auch unter :

www.pflanzenbestimmung.de

www.schildifutter.de

Als Futter für die Übergangszeit sind geeignet:

Feldsalat, Ruccola, Römersalat...

Es sollte darauf geachtet werden, das die Produkte aus ökologischen Anbau stammen. Ebenso sollte das sammeln der Wildkräuter auf ungedüngten und ungespritzten Plätzen erfolgen.

Außerdem sollte die Nahrung abwechslungsreich erfolgen.

Den Hauptbestandteil nehmen getrocknete Wildkräuter und rohfaserreiche Pflanzen ein.

 

der natürliche Lebensraum der Griechischen Landschildkröte

natürlicher Lebensraum